Düsseldorf · Oktober 2018

Wie alles
angefangen hat.

Ich wollte eigentlich erst einmal meine eigene Scheu loswerden. Dass daraus irgendwann der Bilderflüsterer werden würde, wusste ich damals noch nicht.

Der Anfang war ein Hochzeitsmorgen. Und später ein gemeinsamer Spaziergang, ein weißes Hemd und ziemlich gute Musik.

Die Geschichte dahinter →
Porträt draußen beim gemeinsamen Spaziergang in Düsseldorf.
Daggi in Düsseldorf, Oktober 2018. Erst einmal gemeinsam draußen unterwegs.

Bevor es den Bilderflüsterer gab

Ich wollte meine
Scheu loswerden.

Seit 2016 begleite ich Hochzeiten. Beim Getting Ready gab es anfangs sehr persönliche Momente, in denen ich unsicher war: weiterfotografieren oder die Kamera herunternehmen?

Im Sommer 2018 wollte ich lernen, solche Situationen mit mehr Sicherheit und Feingefühl zu begleiten. Also fragte ich Daggi, ob sie Lust hätte, das gemeinsam auszuprobieren. Im Oktober trafen wir uns in Düsseldorf.

Düsseldorf · Erst einmal ankommen

Wir haben uns
am Bahnhof getroffen.

Ich holte sie am Bahnhof ab. Dort schauten wir uns die Modelleisenbahn an. Dann liefen wir durch die Stadt und am Rhein entlang.

Dabei entstanden die ersten Bilder draußen. Wir konnten ausprobieren, wie es sich anfühlt, miteinander zu fotografieren und fotografiert zu werden. Wir hatten erst einmal Zeit, zusammen unterwegs zu sein.

Am Bahnhof schauen wir uns die Modelleisenbahn an. Düsseldorf, Oktober 2018.
Noch am Bahnhof. Erst einmal die Modelleisenbahn anschauen.
Unsere Schuhe draußen beim ersten Shooting.
Ein kleines Detail vom gemeinsamen Spaziergang.

Noch vor dem Hotel

Erst einmal
zusammen Kaffee trinken.

Danach saßen wir beim Kaffee und Frühstück zusammen. Noch im Pullover. Auch dabei habe ich fotografiert.

Diese Bilder gehören für mich genauso zu diesem Tag. Weil wir Zeit miteinander verbracht haben, bevor wir später im Hotel mit dem Shooting angefangen haben.

Eine Frau im Pullover schaut nach unten.
Beim Kaffee. Noch im Pullover.
Eine Frau hält die Hände vor ihr Gesicht.
Auch solche Momente gehören zu unserem Anfang.

Im Hotel · Vom Hemd zum Body

Und dann
dieses Lachen.

Im Hotel fingen wir spielerisch mit dem weißen Hemd an. Dazu lief gute Musik. Die Situation fühlte sich überhaupt nicht seltsam an. Wir telefonierten zwischendurch sogar mit meiner Frau. Alles ganz normal.

Als sie das Hemd auszog und der Body dazukam, waren da noch diese Momente, in denen sie ein bisschen verunsichert war. Aber gleichzeitig schon glücklich. Und dann fiel die Anspannung ab.

Genau da habe ich ihr Lachen eingefangen. Das ist für mich einer der wichtigsten Momente dieses Tages. Danach war diese Ruhe da, aus der die sinnlicheren Bilder entstehen konnten.

Der Anfang im Hotel: eine Frau im weißen Hemd, im Spiegel fotografiert.
Der Anfang im weißen Hemd.
Eine Frau im Body und einer Strickjacke blickt mit einem leichten Lächeln in die Kamera.
Noch ein bisschen verunsichert, aber schon glücklich.
Ruhiges Schwarzweißporträt einer Frau im Body und einer Strickjacke.
Ein ruhiger Moment dazwischen.
Eine Frau lacht im dunklen Body und einer Strickjacke.
Und dann fällt die Anspannung ab.

Als die Anspannung weg war

Hör mal rein.
Mach die Augen zu.

Danach ging es mit den sinnlicheren Bildern weiter. Irgendwann gab ich ihr Kopfhörer und sagte: Hör mal rein. Mach die Augen zu und genieß die Musik.

Sie stellte sich damit auch ans Fenster. So entstanden diese Fensterbilder. Die Musik konnte sie einfach genießen. Und ich konnte festhalten, was dabei passierte.

Diese Stimmung war besonders. Sie genoss es immer mehr. Und ich merkte, wie gut sich das auch für mich anfühlte.

Eine Frau im Body hört mit geschlossenen Augen Musik über Kopfhörer.
Musik auf den Ohren. Augen zu.
Mit Kopfhörern am Fenster: ein Moment beim ersten Boudoir-Shooting.
Mit den Kopfhörern ans Fenster.
Ruhiges Schwarzweißporträt am Fenster.
Ein Blick im Fensterlicht.

Auf dem Bett · Im Fensterlicht

Und jetzt
war diese Ruhe da.

Aus dieser Stimmung heraus entstanden danach die Bilder auf dem Bett. Im Body, mit dem nackten Bein und diesem unglaublich schönen Licht.

Vorher waren wir spazieren, saßen beim Kaffee, haben mit dem Hemd angefangen und zusammen gelacht. Dann kam die Musik. Auf dem Bett war die Anspannung vom Anfang längst weg. Und genau in dieser Stimmung konnte ich diese ruhigeren, sinnlichen Bilder machen.

Eine Frau sitzt im dunklen Body auf dem Bett und schaut zum Fenster.
Das Fensterlicht, der Body und diese Ruhe.
Eine Frau im dunklen Body sitzt mit einem Kissen auf dem Bett.
Ein weiterer Moment auf dem Bett.
Nahes Schwarzweißporträt einer liegenden Frau mit dem Arm über dem Kopf.
Ganz nah. Im selben Licht.
Eine Canon-Kamera liegt auf dem Bett während des ersten Shootings.
Meine Kamera liegt hier in Daggis Unterwäsche.

Was dieser Tag bei mir ausgelöst hat

Davon möchte ich
mehr machen.

Daggi schaute sich zwischendurch die ersten Bilder auf meiner kleinen Kamera an. Zu sehen, wie sehr sie sich darüber freute, gehört für mich genauso zu diesem Shooting wie die fertigen Fotos.

Ihre Freude und die ganze Stimmung haben bei mir etwas ausgelöst. Ich dachte: Ich muss unbedingt mehr in dieser Richtung fotografieren.

So kam die Boudoir-Fotografie zu meinen Hochzeiten dazu. Und daraus entstand irgendwann der Bilderflüsterer.

Daggi lacht beim Anschauen der ersten Bilder auf meiner kleinen Kamera.
Daggi schaut sich die ersten Bilder an.
Daggi hält lachend meine kleine Kamera vor ihr Gesicht.
Und hält die Kamera auch selbst einmal in der Hand.

Ein Fotograf. Zwei Namen.

Mal erzählen.
Mal flüstern.

Als Bilderzähler begleite ich Hochzeiten, als Bilderflüsterer die persönlichen, sinnlichen Momente. Bei beiden bin ich derselbe Marc. Und bei beiden beginnt alles mit Vertrauen.

Und wo wir heute stehen

Ich lerne immer
noch dazu.

Bei jedem einzelnen Shooting nehme ich etwas mit. Über andere Menschen. Aber auch darüber, wie ich Vertrauen stärken kann und meinem Gegenüber helfen kann, sich selbst mehr zuzutrauen.

Du brauchst bei mir keine Erfahrung. Du musst vorher nicht mutig werden und keinen bestimmten Körper mitbringen. Wir reden, probieren aus und schauen, was sich für dich richtig anfühlt.

Du bestimmst, wie weit du gehen möchtest. Es gibt kein Ziel, für das du am Ende möglichst viel ausziehen musst.

Ich fotografiere heute bei dir zuhause, im Hotel oder in einer Ferienwohnung. Und welche Bilder privat bleiben, entscheidest du. Veröffentlicht wird nur mit deiner ausdrücklichen Freigabe.

Das erste Shooting war ein Anfang.
Kein Rezept für jedes weitere.

Eine Frau sitzt im großen Pullover auf dem Boden neben dem Sofa.
Heute. Ein großer Pullover und Zeit für dich.

Frauen, die ich begleiten durfte

Es ist nicht bei
diesem Anfang geblieben.

Seit diesem ersten Shooting durfte ich ganz unterschiedliche Frauen fotografieren. Zuhause, im Hotel, im Pullover oder in Unterwäsche. Manche Bilder sind still. Auf anderen wird gelacht. Hier siehst du einen kleinen Ausschnitt dieser Begegnungen.

Was ich daraus mitnehme: Ich kann mit dir herausfinden, was sich für dich gut anfühlt. Aber ich kann das nicht vorher für dich festlegen. Jeder Mensch bringt etwas Eigenes mit. Deshalb lerne ich bei jedem Shooting wieder dazu.

Eine Frau lacht im großen Pullover.
Ein großer Pullover und ein Lachen. Auch dafür ist Platz.
Eine Frau steht in ihrer Küche bei einem Boudoir-Shooting.
Zuhause, mitten in der eigenen Umgebung.
Eine Frau im weißen Hemd steht am Fenster.
Ein Hemd und Fensterlicht. Es darf ruhig bleiben.
Eine Frau liegt im warmen Licht neben einem Sofa.
Ein anderer Raum, ein anderer Mensch, eine andere Stimmung.

Vielleicht fängt bei dir gerade etwas an

Neugierig reicht
für den Anfang.

Du kannst erst einmal weitersehen. Oder mir erzählen, was dich an der Idee interessiert und was sich noch ungewohnt anfühlt.